5730
"Das Paradies meines Lebens" - Leben und Werk von Max Pechstein
 
Hans Thomas Carstensen

Termin:
Mi.,20.02., 18:30 - 20:00

Stadtgalerie im ELBEFORUM, Von-Humboldt-Platz 5, Brunsbüttel

2 U-Std.
Gebühr: 7,50 €
VHS-Mitgl. 7,50 €
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der expressionistische Maler Max Pechstein (1881-1955) einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands und ein gefeierter Star der Berliner Gesellschaft - so erfolgreich, dass seine neidischen Malerkollegen ihn aus der Künstlergruppe Die Brücke hinauswarfen.
Pechsteins Aufenthalt in der Südsee und seine abenteuerliche Flucht zurück nach Deutschland bewegten die Phantasie der Medien und der deutschen Öffentlichkeit. Seine Bilder, in denen er das Leben in den Tropen als unbeschwertes Paradies schildert, wurden ihm förmlich aus der Hand gerissen und weckten in den 20er Jahren die Sehnsucht nach einem ganz anderen Dasein.
Die Verfemung durch die Nazis trieb ihn schließlich in Armut und innere Emigration, doch seinen Lebenstraum von einer paradiesischen Existenz ließ er sich nie nehmen. Max
Pechstein hat bis zum Schluss beharrlich an seiner künstlerischen Gegenwelt festgehalten.

Durchführungsgarantie!
5731
Kleine Kunstgeschichte des Impressionismus
 
Dr. Henning Repetzky

Termin:
Do.,25.04., 15:00 - 16:30

Stadtgalerie im ELBEFORUM, Von-Humboldt-Platz 5, Brunsbüttel

2 U-Std.
Gebühr: 10,00 €
VHS-Mitgl. 10,00 €
Ausgehend von der Suche nach realistischen, anspruchslosen Sujets, wie sie beispielsweise die Künstler von Barbizon im Wald von Fontainebleau versuchten zu finden, entwickelte sich ein subjektiver Blick auf die Dinge, bei dem die Künstler vor allem ihre ganz persönlichen, individuellen Eindrücke von Licht und Farbe in der Natur umsetzen wollten.
In dem Jahrzehnt ab etwa 1860 versuchten Künstler wie Claude Monet (1840-1926), Berthe Morisot (1841-1895), Edgar Degas (1834-1917) und Auguste Renoir (1841-1919) - um
nur einige wenige zu nennen - die den Inhalt eines Motives betonende Malerei durch willkürliche Beleuchtung, dunkle Tonigkeit der Farbgebung und einen deutlichen Verzicht auf die einheitliche Perspektive zu überwinden. Städtische wie ländliche Szenen, aber auch Interieurs und Stillleben, erscheinen jetzt vielfach in hellem Licht und werden durch eine Form auflösende Malweise erneuert.

Durchführungsgarantie!

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